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2015. máj. 12.

Németország



Európában a legnépesebb ország több, mint  81 millió lakos található.
Területe: 356 945 km
Népsűrűség: 224 fő/km
1990 október 3-án egyesült a két Németország. Története 1000évnél is hosszabb
időre nyúlik vissza. A Frank birodalomból jött létre 843-ban a Werdum  szerződés
révén. I. Ottó ( 936-973)- Nagy Károly birodalmát grófságokra osztotta fel, és élére
bizalmasait állította a hercegségeknek és grófságoknak a királya I. Ottó, de itt még
nincs egység, belülről tagolt, de kívülről egységes erőt képvisel az ország. 962-ben
Ottót a Pápa császárrá koronázza --- Német-Római Császár lett. 

2012. febr. 21.

Leben in der Stadt und auf dem Lande


Leben in der Stadt und auf dem Lande
Es hat eigentlich viele Vorteile, in einer größeren Stadt zu wohnen. In einer Großstadt hat man mehrere Wohnmöglichkeiten, denn es gibt Eigentums- und Mietwohnungen, Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und auch Einfamilienhäuser. Wenn man keine eigene Wohnung hat, kann man zur Untermiete wohnen. Das ist aber sehr teuer, denn außer der Miete muss man auch die Nebenkosten bezahlen.
In einer Großstadt gibt es eine größere Auswahl an Schulen als in einer Kleinstadt oder in einem Dorf. Hier können wir nicht nur mehrere Grund- und Mittelschulen, sondern auch Hochschulen oder Universitäten finden.
Außerdem kann man in einer Stadt schneller und leichter eine Arbeitstelle finden. Es gibt mehrere Betriebe, Fabriken, Unternehmen, Büros, wo man arbeiten kann.
Die Großstadt bietet auch viele kulturelle Möglichkeiten. Neue Filme laufen in den Kinos, es gibt Theateraufführungen, man kann in eine Galerie oder ins Konzert gehen. Wer gern tanzt, geht in ein Lokal oder in die Disco.

Einkaufsgewohnheiten in der Familie


Einkaufsgewohnheiten in der Familie
In unserer Familie gehört der Einkauf zu meinen Aufgaben. Ich gehe täglich einkaufen. Im Allgemeinen kaufe ich frisches Brot, Milch, vielleicht auch Käse oder Aufschnitt in einem kleinen Laden/ Lebensmittelgeschäft in der Nähe unserer Wohnung. Am Wochenende mache ich einen Einkaufsbummel: In einem Supermarkt kaufe ich verschiedene Milchprodukte (zum Beispiel: Milch, Joghurt, Sahne oder saure Sahne), Wurst, Brötchen oder Hörnchen, manchmal Schokolade, Mineralwasser oder Obstsäfte. Fleisch kaufe ich beim Metzger, Obst und Gemüse sowie Eier beim Obst- und Gemüsehändler. Einmal im Monat fahren wir mit dem Auto zu einem großen Einkaufszentrum und kaufen dort haltbare Lebensmittel (zum Beispiel: Mehl, Öl, Zucker, Gewürze).

2012. febr. 20.


Kommunikation: Telefonieren, Computer, Internet
Kommunikation ist in unserer heutugen Gesellschaft eines der unerlässlichen Dinge. Ohne Kommunikation läuft heute nichts mehr. Fast jeder hat ein Telefon oder ein Handy, viele haben zu Hause einen Computer, manche sogar einen mit Internet-Anschluss. Wir sehen jeden Tag fern, hören Radio, lesen Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Ohne Medien und Kommunikation ist das heutige Leben kaum noch vorstellbar.
Es gibt immer noch das Leitungstelefon, obwohl schon viele den Anschluss wegen des hohen Grundpreises gekündigt haben. Die Telefongesellschaften bieten die folgenden Funktionen an: man kann Telegramme per Telefon aufgeben, sich wecken lassen, die genaue Zeit oder die Telefonnummer eines anderen Teilnehmers erfahren. Es gibt auch eine Auskunft plus, wo Fahrpläne, Kino-und Theaterprogramme zu erfahren sind. Über die Lottozahlen kann man sich auch informieren.
Sogar Kinder haben heute schon Handys, weil ihre Eltern sie immer erreichen können wollen. Man ist einerseits immer und überall erreichbar, andererseits kann man seine Familienmitglieder und Freunde auch zu jeder Zeit erreichen. Mit den einfacheren Handys kann man SMS schicken, spielen und sogar im Wap surfen. Ein Handy mit Kamera und mit MMS ist aber heute noch sehr teuer. MMS ist die Abkürzung von Multi Media Service und bedeutet die modernste Leistung, mit der man auch Bilder übertragen kann.

Eine Fahrt mit dem Flugzeug


Eine Fahrt mit dem Flugzeug
Mit dem Flugzeug fährt man bei uns vor allem ins Ausland. Die Flughäfen befinden sich meistens weit von den Stadtzentren entfernt. Ungarns internationaler Flughafen heißt Ferihegy und hat zwei Terminals.( Ferihegy 1 ist 20 km, Ferihegy 2 ist 24 km vom Budapester Stadtzentrum entfernt.)Auf Terminal 1 landen die Maschinen der ausländischen Fluggesellschaften aus New York und aus Wien. Auf Terminal 2 landen die Maschinen von MALÉV, MALÉV AIR FRANCE aus Paris, von MALÉV ALITALIA und LUFTHANSA. Es gibt in jeder Stadt ein zuverlässiges Zubringerbusnetz. Diese Busse verkehren zwischen den verschiedensten Teilen der Großstadt und dem Flughafen. Zubringerbusse verkehren auch zwischen dem Flughafengebäude und dem Flugzeug, in dem Fall, wenn man nicht direkt durch den Schlauchtunnel einsteigen kann.

2012. febr. 19.

Kino und Filme


Kino und Filme
Viele Jugendliche gehen gern ins Kino, weil es eine für jeden erreichbare Unterhaltungsmöglichkeit ist. Obwohl der Preis der Kinokarten in manchen Orten ziemlich hoch sein kann. Immer wieder kommen gute und interessante Kinofilme aus, die man sich gerne ansieht, und die große Leinwand, die starken Toneffekte geben dem Ganzen eine einzigartige Stimmung, die man zu Hause vor dem Fernseher nicht erleben kann.
Zum Glück gibt es auch in unserer Stadt ein kleines Kino, aber wenn jemand die neuesten Filme sehen möchte, soll man eher nach Szombathely oder nach Sopron fahren. Hier gibt es mehrere Kinos, und in den Multiplex-Kinos der großen Einkaufszentren laufen immer die neuesten Filme. Ich gehe sehr gern / nicht so gern ins Kino. Ich gehe meistens mit meinen Freund(inn)en / mit meinem Freund / mit meiner Freundin ins Kino einmal im Monat / jeden zweiten Monat / erst dann wenn ein solcher Film erscheint, der uns alle interessiert.

Eine Fahrt mit dem Auto


Eine Fahrt mit dem Auto
Wir haben jetzt einen……………….. /Wir haben keinen…………… Die meisten Leute bevorzugen natürlich ihr eigenes Auto, wenn sie fahren müssen. Die Pkw-s sind schnell, beweglich, sauber, bequem und nicht zuletzt, heute schon fahrsicher. Ungarn hat einen ziemlich alten Wagenpark, aber heutzutage gibt es gute Möglichkeiten auch zu neuen Autos zu kommen. Diese neuen Typen können schon wirklich alles, was ein Wagen können sollte. Sie verbrauchen wenig Sprit, sind mit Katalysator versehen, fahren leise, haben Bremsen mit ABS, große Richtungsstabilität.
Wenn man Auto fahren möchte, muss man einen Führerschein haben. Um den Führerschein zu bekommen, muss man die Fahrprüfung erfolgreich ablegen. In den Kursen der Fahrschule müssen die Fahrschüler die theoretischen Grundlagen des Autofahrens, Erste Hilfe,  bestimmte technische Kenntnisse sowie die Verkehrsregeln erlernen. Am Ende des Kurses muss man die theoretische Prüfung bestehen. Nach der theoretischen Prüfung muss man eine Routineprüfung (Einparken, Rückwärtsfahren, Slalom) ablegen, dann kann man schon im Verkehr fahren. Ich habe die Fahrprüfung ……………….gemacht. Zum Autofahren braucht man einen Führerschein, einen Fahrzeugbrief und eine grüne Karte. Eine grüne Karte bekommt das Auto, wenn es nicht zu viel umweltbeschädigende Abgase abgibt. Es ist nicht schwer, ein Auto zu starten. Man steigt ein, schnallt sich an, lässt den Motor anspringen, gibt leicht Gas, tritt auf die Kupplung, legt den ersten Gang ein, dann gibt man Gas. Bevor man mit dem Wagen startet, muss man sich im Rückspiegel überzeugen, ob etwas an uns vorbeifährt. Auch beim Fahren muss man ständig schalten, blinken, überholen, bremsen. Man muss vor allem die Verkehrsschilder, die Verkehrsampeln, die Verkehrspolizisten beachten, die Geschwindigkeitsgrenzen einhalten, Parkverbot, Halteverbot, Überholverbot nicht außer Acht lassen.
In den meisten europäischen Ländern, westlich von uns, befindet sich die Verkehrskultur auf einem viel höheren Niveau. Beim Alkoholkonsum muss man besonders vorsichtig sein, denn es kann vorkommen, dass Restalkohol im Blut bleibt und den Fahrer beeinflusst, ohne dass er es merkt. Katzenjammer, stumpfe Reflexe, längere Reaktionszeit sind die schlimmsten Folgen. Bei uns liegt die Promillegrenze bei Nullprozent, man darf also weder während noch vor der Fahrt Alkohol konsumieren. Besonders im Spätherbst und in den Wintermonaten ist es außerordentlich wichtig, die veränderten Fahrbahnverhältnisse richtig einzuschätzen. Wenn die Polizei mit dem Blaulicht oder durch ein anderes Zeichen zeigt, dass man halten muss, soll man das Auto an den Straßenrand fahren, die Dokumente vorbereiten.
In den größeren Städten bedeutet das Parken immer mehr Probleme. Man versucht überall zu parken: in der äußeren Spur, parallel mit dem Verkehr, schräg auf dem Gehsteig. In einigen Ortschaften wurden Parkuhren aufgestellt, in anderen Städten gibt es Automaten an den Ecken, wo man den Parkschein gegen Münzen kaufen muss. Es werden auch Parkhäuser, Garagehäuser gebaut. Manche Fahrer nehmen überhaupt keine Rücksicht darauf, ob sie falsch oder richtig parken. Die falsch parkenden Wagen werden neuerdings abgeschleppt. Der Erlös kostet paar tausend Forint oder der Fahrer wird an Ort und Stelle bestraft.

2012. febr. 18.

Haushalts- und Gartenarbeiten


Haushalts- und Gartenarbeiten
In einem Haushalt ist immer etwas zu tun. Wir müssen fast jeden Tag einkaufen, nach jedem Essen den Tisch abräumen, Geschirr spülen , den Boden kehren und aufwischen. Am Wochenende saugen und wischen wir Staub, räumen auf und machen in der ganzen Wohnung Ordnung. Ein- oder zweimal die Woche müssen wir die Zimmerpflanzen gießen. Es ist auch wichtig, den Mülleimer regelmäßig zu leeren. Kochen, Waschen und Bügeln gehören auch zu den regelmäßig wiederkehrenden Hausarbeiten. Ein paar Mal im Jahr gibt es bei uns Großreinemachen. Dann putzen wir die Fenster, waschen die Gardinen, waschen die Fensterrahmen ab, reinigen gründlich die Teppiche, polieren die Möbel, wischen die Fliesen ab.

Dienstleistungen


Dienstleistungen
Es gibt verschiedene Dienstleistungen, die das Leben der Menschen erleichtern, ohne die man in der heutigen modernen Welt gar nicht existieren könnte. Man unterscheidet soziale und kommunale Dienstleistungen. Zu den wichtigsten sozialen Dienstleistungen gehören u. a. die Kinderkrippe, die verschiedenen Schultypen oder eben die ärztliche Versorgung. Unter kommunalen Dienstleistungen versteht man die Post, die Polizei, das Bankwesen, die Versicherung, den Automechaniker, den Friseur, den Schönheitssalon, den Schneider, den Schuhmacher, den Uhrmacher, den Optiker oder die chemische Reinigung. Ohne die wichtigen Dienstleistungen, wie die Strom- und Wasserversorgung könnte man sich sein Leben gar nicht vorstellen.
Ich gehe regelmäßig zum Friseur, zur Post, in die Bank, zur Schneiderin, und ich habe auch eine Versicherung abgeschlossen.

2012. febr. 17.

Freizeit, Hobbys


Freizeit, Hobbys
Die richtige Freizeitgestaltung ist heutzutage immer problematischer, denn bei den meisten Leuten ist die Freizeit ziemlich karg bemessen. Ich habe auch immer weniger Freizeit, deshalb ist es sehr wichtig, dass ich sie vorteilhaft einteile. Die Freizeit hat die Rolle, dass man sich nach der Schule entspannt und ausruht. An den Wochentagen habe ich immer wenig Freizeit, denn ich muss viel lernen / ich muss zum Training gehen / ich muss Kurse besuchen. Am Wochenende kann ich natürlich meine Freizeit vorteilhaft ausnutzen
Ich bevorzuge lieber ruhigere Tätigkeiten, wie zum Beispiel ein gutes Buch zu lesen, Musik zu hören oder einfach sich hinzulegen und fernzusehen.
Ich lese gern. Jeden Tag lese ich die Zeitungen. Ich lese sowohl die örtliche Zeitung als auch die Landeszeitung. Die örtliche Zeitung ist nicht unbedingt gut, aber nur darin kann man über Dinge lesen, die in unserer nächsten Umgebung passieren. Die Landeszeitung hat ein höheres Niveau, deshalb lese ich sie neben der örtlichen Zeitung. /  Abends lese ich immer ein Buch. Am liebsten lese ich im Bett vor dem Einschlafen. Mein letztes großes Erlebnis war „Der Roman eines Schicksalslosen” von dem Nobelpreisträger Imre Kertész.
In meiner Freizei sehe ich sehr gern fern. (Thema: Fernsehgewohnheiten).
Wenn ich ein bisschen Freizeit habe, setze ich mich immer vor den Computer. Ich surfe stundenlang im Internet. Ich interessiere mich für die Themen, wie zum Beispiel:…… Ich habe sehr gute Spielprogramme, die mich sehr gut entspannen können.
In der Freizeit mache ich mit der Familie / mit den Freunden oft kleinere Ausflüge in der Umgebung. Unser Ziel ist oft der kleine Wald in der Nähe. Wenn wir wandern, nehmen wir im Rucksack Brot und Speck mit, dort machen wir Speckbraten und trinken dazu kaltes Quellwasser.
Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie / mit meinen Freunden / mit meinen Mitschülern / mit meinen Sportkameraden. Am liebsten machen wir sportliche Aktivitäten zusammen: wir gehen joggen / wir fahren Rad / fahren Motorrad / wir spielen Strassenfussball / wir spielen im Sommer Strandvolleyball / wir gehen Billiard spielen / wir fahren Skateboard. Im Sommer, wenn das Wetter heiß ist, gehen wir am liebsten zum Strand. Das Thermal-Bad bietet uns viele Möglichkeiten an, uns richtig wohl zu fühlen. Hier stehen uns Erlebnisbecken, Whirpool, Wellenbad, Sprungbrett, Rutsche zur Verfügung. Am Wochenende gehen wir immer zusammen aus. Samstags gehen wir in die Disco, wo wir uns bis zu den Morgenstunden unterhalten, tanzen. Sehr gern gehen wir ins Kino / ins Theater / ins Konzert.
Hobby nennt man die Tätigkeit, die man regelmäßig gern in seiner Freizeit macht.
Sammeln ist für viele Menschen ein beliebter Zeitvertreib. Viele verschiedene Dinge können gesammelt werden. Ich sammle / Ich habe früher Servietten / verschiedene Etiketten / Bierdosen / Streichholzschachteln / Ansichtskarten gesammelt. Hat man mehr Geld zur Verfügung, sammelt man Gemälde, Briefmarken / Schallplatten / Antiquitäten. Ohne bestimmte Fachkenntnisse kann man aber diese Tätigkeit nicht ausüben.
Man kann auch etwas Kreatives machen: ich beschäftige mich gern mit Modellbau / ich male gern / ich zeichne gern / Ich schreibe Gedichte / ich mache Origami / ich stricke gern Pullis / ich nähe mir gern Kleidungsstücke.
Ich bastele gern in meiner Freizeit. Wenn ich Zeit habe, ziehe ich mich gern in das Hobbyzimmer meines Vaters zurück. Ich repariere gern Haushaltsgeräte.
Ich habe lieber sportliche Hobbys.
Ich gehe gern ins Fitnessstudio und ich tue meinem Körper und meiner Seele mit der Bewegung gut.
Ich gehe jede Woche zweimal joggen. Ich lade immer meinen Freund / meine Freundin ein, so habe ich mehr Ausdauer und Kraft, die Strecke bis zum Ende zu laufen.
Mit meinem Freundeskreis gehen wir sehr gern kegeln / Bowling spielen. Wir haben schon richtige Mannschaften, so können wir gegeneinader spielen. In dem Kegelklub werden schon auch Wetkämpfe organisiert.
Im Winter, wenn der Ruderteich gefroren ist, gehe ich sehr gern Schlittschuh laufen.
Ich gehe wöchentlich zweimal zum Training. Ich spiele ……………

Berufswahl


Berufswahl
In der zwölften Klasse des Gymnasiums muss man schon Zukunftspläne haben, man muss erkennen, wofür man Interesse und Begabung hat. Die Berufswahl ist eine sehr wichtige Entscheidung in unserem Leben. Mit 7 oder 8 Jahren wollen die meisten Kinder Kindergärtnerin, Schauspieler, Tänzer oder Eisenbahner werden. Später merkt man, dass man auch andere Interessen hat und dass es so viele Berufe gibt.
Ich habe den Traum, Fremdenführer/in zu werden, deshalb habe ich mich um einen Studienplatz an der Hochschule für Hotel- und Gastronomiegewerbe in  Budapest beworben. Ich habe eine Bekannte, die als Fremdenführerin arbeitet. Sie hat mir über ihren Beruf viel Interessantes erzählt. Ein Fremdenführer ist fast das ganze Jahr über unterwegs, kann viele verschiedene Orte kennen lernen, viele Bekanntschaften schließen. Ich weiß, es kann auch anstrengend sein und es ist nicht immer leicht, die Probleme der Reisenden zu lösen, trotzdem möchte ich als Fremdenführer/in arbeiten. Zu diesem Beruf brauche ich natürlich Fremdsprachenkenntnisse und ich muss in Geographie, Geschichte sowie in Kunstgeschichte bewandert sein.

2012. febr. 16.

Feste und Feiertagen


Feste und Feiertagen
Die bedeutendsten Feste, die in Ungarn in den meisten Familien gefeiert werden, sind die Weihnachten, die Ostern, der Nikolaustag, der Namenstag und der Geburtstag. Für mich ist das Weihnachtsfest das schönste Fest des Jahres. Schon vier Wochen vor Weihnachten beginnt die Adventszeit, die Vorbereitung auf das Fest. Jeden Sonntag wird eine neue Kerze auf dem Adventskranz angezündet und von den Familienmitgliedern Weihnachtslieder gesungen.
Die eigentlichen Festtage fallen auf den 25. und 26. Dezember, aber das Feiern beginnt schon am vorangehenden Abend, am Heiligen Abend. Am 24. Dezember bringt der kleine Jesus den artigen Kindern einen schön geschmückten Weihnachtsbaum. Er wird heutzutage statt Kerzen mit elektrischen Lampen, mit Schokoladenfiguren, mit schönen Kugeln, mit silbernen oder goldenen Lamettas usw. geschmückt. Am Abend sind die Familien zusammen, die Familienmitglieder unterhalten sich über die Ereignisse des vergangenen Jahres und spielen besonders viel mit den Kindern. Bei uns gibt es auch viele Geschenke, vor allem für die Kinder, die Erwachsenen bekommen oft eher etwas Praktisches oder einen Modeartikel.
An diesem Abend essen wir immer traditionellen Speisen: entweder Fischsuppe oder Karpfen gebacken oder mit Kastanien gefüllte Pute. Meine Mutti backt auch viele feine Kuchen.

Beim Arzt


Beim Arzt
In Ungarn gibt es freie Arztwahl. Jeder muss einen Hausarzt wählen und seine Krankenkarte bei ihm abgeben. Man gibt dem Arzt seine Karte ab, dem man am besten vertraut, und der für ihn sympatisch ist. Die hausärztliche Versorgung bzw. Behandlung ist kostenlos. Natürlich gibt es Privatpraxen, wo man schon für eine Untersuchung eine bestimmte Summe zahlen muss. Auch im Krankenhaus muss man für eine Operation zahlen, die Krankenkasse übernimmt nicht alle Kosten.
Wenn man also krank ist, geht man zum Hausarzt. Manchmal muss man lange warten, bis man an die Reihe kommt. Die Praxen der Hausärzte sind normalerweise mit den grundlegenden Apparaten ausgerüstet, komplizierte Untersuchungen können hier nicht durchgeführt werden.
Der Hausarzt untersucht den Kranken gründlich. In den meisten Fällen muss man den Oberkörper freimachen, er horcht Herz und Lungen ab, er misst den Blutdruck, fühlt den Puls, lässt sich die Mandeln zeigen. Wenn er die Krankheit nicht eindeutig bestimmen kann, lässt er Laboratoriumsuntersuchungen vornehmen: Blutprobe, Urinprobe. Auf Grund der Befunde kann er schon mit Sicherheit entscheiden, ob er die Krankheit heilen kann oder der Kranke zur Fachambulanz muss.
In der Fachambulanz gibt es eine bessere Ausrüstung, dort können auch kompliziertere Fachuntersuchungen durchgeführt werden. Hier werden die nötigen Medikamente verschrieben, die man in der Apotheke kaufen muss. Es gibt Arzneien, die man auch rezeptfrei bekommt, aber einige sind rezeptpflichtig. Es gibt Tabletten, Pillen, Dragees, Kapseln, Zäpfchen, flüssige Arzneien. Von den Tabletten nimmt man täglich zwei-dreimal je zwei-drei Stücke ein, von den flüssigen Arznei löffelweise.
Wenn der Patient zu Hause geheilt werden kann, wird er krankgeschrieben und muss meistens das Bett hüten. Nach einer bestimmten Zeit muss er zur Kontrolle zum Arzt zurückgehen und wenn sein Zustand befriedigend ist, wird er vom Arzt gesundgeschrieben und kann wieder arbeiten.
Ich war noch nie im Krankenhaus, aber mein Großvater musste letztes Jahr operiert werden. Er hatte Blinddarmentzündung. Also wenn jemand eine schwere Krankheit hat, bekommt er eine Einweisung und geht damit ins Krankenhaus oder wird mit dem Krankenwagen dorthin gefahren. In einem Krankenhaus arbeiten verschiedene Fachärzte, wie Chirurg, Internist, Kinderarzt, Augenarzt, HNO-Arzt, Frauenarzt (Gynokologe), Hautarzt, Uruloge, plastischer Chirurg, um nur die wichtigsten zu nennen.
Man wird zuerst untersucht, man muss danach bestimmte Formalitäten erledigen, man bekommt sein Bett, legt sich hin und wartet. Hochqualifizierte Ärzte und gutgebildete Krankenschwestern pflegen die Kranken in den Stationen. Die tun für die Genesung der Patienten ihr Bestes.
Wenn die Behandlung im Krankenhaus nicht mehr nötig ist, wird der Patient entlassen und wird vom Hausarzt im weiteren betreut.
Wenn man am Abend oder am Wochenende erkrankt, kann man auch geheilt werden. Im Krankenhaus ist immer Bereitschaftsdienst und der diensthabende Arzt untersucht den Kranken.
Das wichtigste wäre aber die Vorbeugung. Jeder ist selbst daran interessiert, seine Gesundheit zu schützen. Bei einigen Krankheiten können schwere Komplikationen auftreten, und das verlängert den Heilungsprozess. Das bedeutet einen längeren Ausfall in der Arbeit, und heutzutage kosten auch die Medikamente sehr viel.
Die Vorbeugung spielt vielleicht bei den kleinen Kindern die wichtigste Rolle, ihr Organismus ist ja nicht stark genug die eventuellen schweren, ansteckenden Krankheiten zu überwinden. Sie müssen deshalb gegen Tuberkolose, Kinderlähmung, Masern, Pocken und Röteln geimpft werden.
Als Erwaschener muss man auch einen großen Wert auf die Vorbeugung legen. Mann soll ein gesundes Leben führen, dh. man soll sich viel an der frischen Luft bewegen, Sport treiben, nicht rauchen, keinen oder nur wenig Alkohol trinken, keine fetten Speisen, viel Obst und Gemüse essen. Man müsste noch versuchen, ein nicht so hektisches Leben zu führen, weil Stress und Nervösität Krankheiten, wie Herzinfarkt  Keislaufstörungen aber auch Zuckerkrankheit auslösen können.

2012. febr. 15.

Fernsehgewohnheiten


Fernsehgewohnheiten
Das Fernsehen gehört zu den wichtigsten Medien, so sehen die meisten Menschen ziemlich viel fern. Ich sehe auch gern fern, wenn ich etwas Zeit habe. Da ich viel lernen muss, sehe ich meistens nur am Abend fern. / Ich sehe mir jeden Nachmittag meine Fernsehserie an, dann lerne ich, und wenn am Abend ein guter Film gezeigt wird, den sehe ich mir auch an. / Ich verbringe sehr wenig Zeit / ungefähr zwei Stunden / mehrere Stunden pro Tag mit dem Fernsehen.
Ich lese immer die Programmzeitschrift, und wenn es einen Film gibt, den ich mir seit langem anschauen wollte, dann markiere ich ihn. / Ich schaue eher immer in der Tageszeitung nach, was für Sendungen an dem gegebenen Tag im Fernsehen sind. Manchmal sehe ich mir die Webseiten der verschiedenen Fernsehsender im Internet an, wo ich unter anderem auch die aktuellen Fernsehprogramme erfahren kann. Das ist sehr praktisch, und ich kann auch die Inhalte der einzelnen Sendungen lesen.

Auswärts essen


Auswärts essen
Manchmal esse ich mit meiner Familie oder mit meinen Freunden auswärts. Wenn jemand in der Familie Geburtstag oder Namenstag hat, gehen wir in ein Restaurant, um ihn dort zu feiern. Auch nach einer Hochzeit feiert die Familie in einem guten Restaurant. Wenn wir Gäste haben, kommt es auch vor, dass wir sie irgendwohin einladen. Manchmal gehen wir einfach nur zur Abwechslung ins Restaurant oder wir wollen etwas Neues ausprobieren, eine Spezialität kosten. Mit meinen Freunden gehe ich ab und zu in eine Salatbar oder Pizzeria. Gelegentlich essen wir auch gern etwas an einem Hotdog-Stand oder in einem Schnellimbiss. Wenn wir auswärts essen, brauchen wir nicht zu kochen und zu spülen, wir werden bedient. Es ist also sehr bequem, aber nicht immer am billigsten.

2009. ápr. 22.

Gastarbeiterdeutsch

1. Daten zur Geschichte der Arbeitsmigration in der BRD:[1]
1961 500000 offene Stellen sowie 180000 Arbeitssuchende
1968 2000000 Wanderarbeiter befinden sich in der BRD auf 'Rotation'.
1973 4000000 Wanderarbeiter, 'Anwerbestop'
1982 Familiennachzug 4,6 Millionen beträgt die Zahl der Ausländer
1986 keine Freizügigkeit für ausländische Arbeiter
1998 7,3 Millionen Ausländer
2. Was ist Gastarbeiterdeutsch?

Das Gastarbeiterdeutsch, so wie es von Ausländern gesprochen wird, die als Erwachsene nach Deutschland eingereist sind, ist das Produkt einer Situation, in der der Kontakt mit der fremden Sprache auf die für das ökonomische und soziale Überleben notwendigen Kontexte beschränkt ist.
3. Der Spracherwerb ausländischer Arbeiter

Der Spracherwerb findet für die meisten Gastarbeiter ausschießlich im Alltagskontakt mit Deutschen statt. Er ist also ungesteuert, d.h. nicht systematisch, ohne unterrichtlicher Unterweisung. Die soziale Bedingungen stellen den Rahmen dieser Form des Zweitspracherwerbs dar.
4. Funktional beschränkte Sprachen

Die deutsche Gesellschaft hat kaum Interesse daran, den Gastarbeiter zu einem vollwertiger Sprecher auszubilden, da er in der Regel seine 'Aufgaben' mit einem Minimum an Sprachkenntnissen erfüllen kann. Für die Gastarbeiter ist die Beherrschung der Sprache nicht ein eigenständiges Ziel, seine Lernmotivation orientiert sich an objektiven und subjektiven Ansprüchen an eine Minimalverständigung.
Fossilierung: es kommt oft schon zu einem Stillstand des Lernprozesses, sobald die dringendsten praktischen Probleme im Himblick auf deutsche Umgebung gelöst werden können. Ist dieses Ziel erreicht, wird Neues nicht mehr aufgenommen.

5. Sprachgebrauch ausländischer Arbeiter
Die Deutschvarietät ausländischer Arbeiter ist in besonderem Maße durch die spezifischer verwendung sprachlicher Mittel gekennzeichnet. Sie besteht aus einem Zeichensystem, dass lexikalisch aus dem Zeichenvorrat der deutschen Sprache und ihrer Varietäten schöpft, das strukturell aber starke Abweichungen von den deutschen Bezugsvarietäten aufweist.

So kann man in der Gastarbeitersprache folgende Regelmäßigkeiten feststellen:
1. Verwendung von 'Einwortsätzen';
2. Häufung von Adverbien bzw. Adverbialphrasen;
3. Ausfall von Präpositionen;
4. Ausfall von Pronomina;
5. Ausfall des bestimmten Artikels;
6. Verwendung von subjektlosen Sätzen;
7. Verwendung von verblosen Sätzen;
8. einheitlicher Gebrauch des Infinitivs anstelle einer konjugierten Verbform;
9. einheitlicher Gebrauch des Pronomens du als Anredeform in Verbindung mit der Infinitivform des Verbs;
10.die Tadenz zum Analytischen und
11.eigentümliche Satzstellungsmuster.
5. Beispiel für den Sprachgebrauch türkischer Gastarbeiter:
" Ja ... muß un Türkisch un lernen. - aber wann in Ausländer in kommen in Deutschland ... das is, in deutsche Mensch nix muß undde lernen in andere was man sprecht. - und dann ... aber jetzt, ja, muß bissele Deutsch spreche ... muß lernen - aber jetzt du was sage ... ich alles versteh. - aber wann ich will so gut sprechen ... schwer, kann nix so genau sagen."
Literatur:
- Christiane von Strutterheim: Temporalität in der Zweitsprache - Eine Untersuchung zum Erwerb des Deutschen durch türkische Gastarbeiter. Walter de Gruynter, 1986 Berlin
- Inken Keim: Gastarbeiterdeutsch - Untersuchungen zum sprachlichen Verhalten türkischer Gastarbeiter. TBL Verlag gunten Narr, 1978 Tübingen
- Marija Orlovic-Schwarzwald: Zum Gastarbeiterdeutsch Jugoslavischer Arbeiter im Rhein-Main-Gebiet. Franz Steiner Verlag GMBH, 1978 Wiesbaden


[1] Nach H. Walz in Alfred j. Tumat (Hrsg.), Migration und Integration, Baltmannsw., 1986

Übergewicht ist ein Problem

Übergewicht ist ein Problem, das in der Gesellschaft immer größer und immer dramatischer wird. Das bestätigt auch die Untersuchung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG): Jeder zweite Bundesbürger wiegt zuviel, jeder fünfte leidet an krankhafter Fettleibigkeit. Mit 40 Millionen zu dicken Deutschen und 16 Millionen krankhaft fettleibigen habe sich die Quote in 15 Jahren verdoppelt. Wenn man die ganze Welt betrachtet, eine Studie des Worldwatch-Instituts in Washington berichtet: "Erstmals gibt es auf der Welt genauso viele übergewichtige wie hungernde Menschen."

1. Dicke bzw. adipöse Menschen fressen einfach zu viel.
Voraussetzung für die Fettspeicherung ist eine Zufuhr von Nahrungsenergie, die den Bedarf überschreitet - d.h. man bringt mehr Kalorien in seinen Körper ein, als man verbrauchen kann. So werden aus überflüssigen Kalorien Fettpolstern aufgebaut.
Die modernen Lebensgewohnheiten, der moderne Lebensstil zeichnet sich dadurch aus, dass wir uns falsch und insbesondere viel zu fettreich ernähren.
Die Kalorienmenge, die wir essen, hat sich in den letzten 20 Jahren kaum noch verändert, aber der Mensch von heute leidet an Bewegungsmangel.
Es steht heute völlig außer Zweifel, dass es eine gewisse genetische Veranlagung gibt für Übergewicht. Das ist der eine Faktor, der vielleicht für etwa 30-40% des Übergewichtsproblems verantwortlich ist.
2. Übergewicht ist eine Krankheit

In einigen Fällen kann man über eine Krankheit reden. Wenn Adipositas von einem Gendefekt verursacht wird - wenn Kinder mit 5 Jahren schon 70 Kilo wiegen, obwohl sie nur flüssige Nahrung und Säfte zum Essen bekommen -, muss man eingestehen, dass es um eine (bis heute) unheilbare Krankheit geht.
Übergewicht selbst ist in den meisten Fällen keine Krankheit, es kann aber mehrere Krankheiten verursachen. Übergewicht bringt den Stoffwechsel durcheinander. Es kann zu Diabetes kommen, zu Fettstoffwechselstörungen, auch der Blutdruck steigt an. Daneben können noch die Kniegelenke betroffen sein, Thrombosen und Gallensteinerkrankungen treten gehäuft auf. Die Reihe der Krankheiten könnte man bis zum Herzinfarkt und zu bestimmten Krebserkrankungen fortführen.

Es gibt viele übergewichtige Menschen, die körperlich vielleicht noch besser drauf sind, als einige dünne Leute. Sie können Marathon laufen und in Fittness-Tests erreichen sie viel bessere Werte, als ihre Mitmenschen, die keine Fettpölsterchen haben.

3. Übergewicht ist kein gesellschaftliches Problem, alle Dicke sollen es sich selbst zuschreiben, wenn sie deswegen Schwierigkeiten haben.

Adipöse leiden auch subjektiv unter dem Übergewicht: sie schwitzen sehr stark, sie leiden unter Kurzatmigkeit z.B. beim Treppensteigen, sie sind körperlich insgesamt wesentlich weniger belastbar.
Übergewichtige leiden auch sozial ganz erheblich unter ihrem Übergewicht. Sie werden z.B. beruflich sehr stark benachteiligt, obwohl sie auch ganz normale Menschen sind. Sie zeigen deswegen häufig ein Minderwertigkeitsgefühl und sind oft depressiv.

Wenn man die Diskussion in den Medien verfolgt, werden wir sehen, dass wir heute ein Schönheitsideal haben, das eigentlich fast nicht zu erreichen ist, weil die meisten Menschen aufgrund ihrer körperlichen Eigenschaften davon zwangsläufig abweichen. Die Medien beeinflussen also unsere Vorstellungen von Normal- und Idealgewicht.

Die Medien sind meistens auch daran Schuld, dass viele Jugendliche heutzutage an Essstörungen - wie Bulimie, Anorexie - leiden, weil ihr Körperbild völlig zerstört wurde.
4. Alle Übergewichtige sollten abnehmen.

Viele dicke Leute fühlen sich wohl in ihrer Haut, sie würden nie eine Diät machen. Viele Männer, die übrigens meistens schlank sind, mögen Frauen mit Rundungen viel mehr, als magere Mädchen.
Normalgewicht ist das Gewicht, mit dem man die höchste Lebenserwartung erreicht. Daneben gibt es subjektive Elemente: Wenn man übergewichtig ist, tut man sich z.B. schwerer beim Treppensteigen, beim Laufen überhaupt. Das subjektive Wohlbefinden hängt mit dem Gewicht zusammen
Ein normalgewichtiger Mensch entwickelt viel seltener einen Diabetes als ein übergewichtiger Mensch.
5. Die Lösung aller Probleme: man muss eine Diät machen.

Eine Diät kann kurzfristig wirklich erfolgreich sein, aber die Einstellung "ich mache jetzt drei Monate DIÄT, dann bin ich 12 kg leichter, habe damit mein Ziel erreicht und kann dann wieder so essen wie früher", führt langfristig zu einem Misserfolg, da man in einer gewissen Zeit wieder auf sein altes Gewicht hinsteuern wird. (Jojo-Effekt)
Nur die dauerhafte Umstellung der Ernährungsweise und eventuell auch des Lebensstils kann den langfristigen Erfolg garantieren.

Eine Diät ohne körperliche Bewegung ist nicht besonders erfolgreich. Sport ist eine unterstützende Maßnahme, die vor allem auch dazu dient, nach einer Gewichtsabnahme das Gewicht besser halten zu können.
Meiner Meinung nach ist Übergewicht wirklich ein Problem, aber nur für denen, die es selbst auch als Problem sehen. Wenn man mit seinem Gewicht unzufrieden ist, soll man abnehmen, oder eventuell zunehmen, aber nur in dem Fall, falls er/sie das für sich selbst tut und nicht, weil im Fernsehen und in anderen Medien nur superschlanke, makellose Menschen zu sehen sind. Jeder soll selbst entscheiden, was für sie/ihn gut ist, wie sie/er sich wohl fühlt.

Die Ringparabel das Zentrum von Lessings Drama "Nathan der Weise"

A) Entstehungsgeschichte des "Nathan" S. 3
B) I. Kurze Inhaltsangabe der Ringparabel (III/7) S. 4
II. Ringparabel als formales Zentrum S. 5
1. Ringparabel in der Mitte des Stücks S. 5
a) arithmetisches Zentrum S. 5
b) tektonisches Zentrum S. 5
2. Ringparabel als Drama im Drama S. 5
III. Ringparabel als inhaltliches Zentrum S. 5
1. Handlung des Dramas als Spiegel der Ringparabel S. 5
a) Konflikt der drei Religionen (Ringe) S. 5
b) Nathan als Richter S. 6
2. Ringparabel als Höhepunkt der Erziehungsarbeit Nathans S. 6
a) Toleranz S. 7
b) der Gedanke vom "allgemeinen Menschen" S. 7
c) bedingungslose Humanität S. 8
d) Deismus S. 8
C) Wirkungsgeschichte des "Nathan" S. 9
D) Literaturverzeichnis S. 10

Nach dem Tod des Hamburger Orientalisten Hermann Samuel Reimarus 1768 erhielt Lessing, der mit der Familie Reimarus befreundet war, die "Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes", die Reimarus zwischen 1740 und 1750 geschrieben hatte und die ihm zu radikal rationalistisch-deistisch schien, als dass er sie hätte veröffentlichen können.

Lessing, der ebenfalls ein Vertreter des Deismus war, arbeitete damals für den Herzog Carl von Braunschweig. Seine Aufgabe war es, aus den Beständen der herzoglichen Bibliothek in Wolfenbüttel wissenschaftliche Nachrichten herauszugeben.

Seit 1774 veröffentlichte er auf diesem Weg Teile aus Reimarus´ Manuskript als "Fragmente eines Ungenannten", die er durch Kommentare ergänzte.
Dadurch entwickelt sich der sogenannte "Fragmentenstreit" zwischen Lessing und Vertretern der dogmatisch orthodoxen lutherischen Kirchenlehre und insbesondere dem Hamburger Pastor Johann Melchior Goeze. Lessings Gegner konnten auch Herzog Carl auf ihre Seite ziehen und er verbot am 3. August 1778 Lessing, seine theologischen Schriften in Zukunft ohne Zensur drucken zu lassen. Derart in der Fortsetzung seines Streites und im Vorbringen seiner Argumente behindert, beschloss Lessing, ein Drama zu schreiben, einen Plan, den er schon drei Jahre mit sich herumtrug. Am 6. September 1778 schrieb er an seine Hamburger Freundin Else Reimarus, er erwarte, dass man ihn auf seiner "alten Kanzel, dem Theater, wenigstens noch ungestört will predigen lassen".[1]

Er hatte also vor, mit seinem Drama "Nathan der Weise" seine theologische Meinung darzulegen, wenn auch mit anderen Mitteln als bisher.
Den lehrenden Charakter des "Nathan" zeigt bereits die Titelseite des Originals; so steht dort das Gellius-Zitat "Introite, nam et heic Dii sunt!" - "Tretet ein, denn auch hier sind die Götter". Es wird also bereits darauf hingewiesen, dass im Stück eine religiöse Meinung vertreten wird, die nicht unbedingt mit der der Kirche übereinstimmt, jedoch "auch" richtig, wenn nicht sogar richtiger ist.
Für die Kernaussage des Nathans, die "Ringparabel", übernahm er die Handlung aus Boccaccios "Decameron" und erweitert sie um die Figur des Richters, der aus den drei Ringen den echten Ring herausfinden soll.[2]
Des Weiteren lässt Lessing Saladin fragen, warum Nathan bei seiner Religion bleibe, in die ihn doch nur "der Zufall der Geburt / (...) hingeworfen".[3]
Mit Hilfe dieses Dramas, das am 14. März 1783 in Berlin uraufgeführt wurde, gelang es Lessing, die Zensur Herzog Carls zu umgehen.
In der Vorgeschichte der Ringparabel ist von einem Ring die Rede, in den ein Opal eingelassen ist, ein Stein, "der je nach Einwirkung des Lichts in vielen unterschiedlichen Farben erscheinen kann (also nicht auf eine einzige Erscheinungsweise festlegbar ist)"[4].
Der Ring hat die "geheime Kraft, vor Gott / Und Menschen angenehm zu machen, wer / In dieser Zuversicht ihn trug"[5]

und wird immer vom Vater auf den jeweils liebsten Sohn vererbt. Nach einiger Zeit kommt der Ring zu einem Vater, der drei Söhne hat, die er alle drei gleich liebt. Allen dreien hat er bereits ohne das Wissen der beiden anderen den Ring versprochen, er befindet sich also in einem Konflikt. Um keinen der drei Söhne enttäuschen zu müssen, geht er zu einem Goldschmied und lässt zwei weitere, dem Original vollkommen gleiche Ringe anfertigen. Das gelingt dem Goldschmied so gut, dass nicht einmal der Vater selbst die Ringe auseinander halten kann. Daraufhin ruft er jeden seiner drei Söhne einzeln zu sich und übergibt jedem einen Ring; kurz darauf stirbt er.

Hier unterbricht Nathan seine Erzählung und vergleicht die Ringe mit den Religionen beziehungsweise den (einzigen) echten Ring mit dem (einzigen) wahren Glauben.
Auf den Einwurf Saladins, dass die Religionen sehr wohl zu unterscheiden seien, antwortet Nathan, dass diese Unterschiede nur rein äußerlich und Ergebnisse einer geschichtlichen Entwicklung seien. Anschließend fährt Nathan mit der Erzählung fort:
Nach dem Tod des Vaters geraten die Söhne in Streit, welcher Ring denn nun der echte sei. Sie gehen zu einem Richter, der zunächst ratlos ist, sich dann aber an die Wunderkraft des Ringes erinnert und jeweils zwei der drei Söhne fragt, wen von ihnen sie am meisten lieben, aber keiner weist diese Eigenschaft auf, die ursprünglich den Träger des Rings ausgezeichnet hat. Der Richter vermutet nun, dass der echte Ring verloren ging, gibt den drei Söhnen aber folgenden Rat: "Wohlan! / Es eifre jeder seiner unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe nach! / Es strebe von euch jeder um die Wette, / Die Kraft des Steins in seinem Ring´ an Tag / Zu legen!"[6],
er fordert sie also auf, sich immer so zu verhalten, als sei ihr Ring der richtige.[7]
Des Weiteren erwähnt er, dass es später einen weiseren Richter als ihn geben wird.
Schon allein die formale Stellung im Gesamtwerk hebt die Ringparabel als Zentrum des Stückes heraus. Sie steht - arithmetisch gesehen - genau in der Mitte des Stücks. Das Gesamtwerk hat ca. 3840 Verse; bei Vers 1911 beginnt die Ringparabel. Sie steht genau im mittleren, dem dritten Akt und innerhalb dieses Aktes nimmt die Vorgeschichte der Ringparabel und die Ringparabel selbst die vier mittleren Szenen ein (III/4 - III/7).
Betrachtet man das Gesamtwerk unter dem Aspekt des klassischen Aufbaus des Fünfakters, hat die Ringparabel als Mittelpunkt des dritten Aktes die Stellung der Peripetie inne, des Höhe- und Wendepunkts des Stücks, der die Kernaussage enthält.
Für diese Feststellung spricht auch der Aufbau der Ringparabel selbst. Sie ist gewissermaßen ein "Drama im Drama"[8],
das wiederum in fünf Akte unterteilt werden kann.
Die Vorgeschichte von der Kraft und der geheimen Wirkung des Ringes übernimmt die Rolle der Exposition. Die Steigerung ist durch den Vater, der alle Söhne gleich liebt und die Anfertigung zweier weiterer identischer Ringe gegeben. Im Wendepunkt zeigt sich, dass die drei Ringe nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, "Fast so unerweislich, als / Uns itzt - der rechte Glaube."[9]
Dieser Wechsel von der Bildebene in die Sachebene und die Aussage, dass die drei Ringe - und damit die drei Religionen - nicht zu unterscheiden seien, stellt gleichzeitig die Kernaussage des Gesamtwerks dar. Die Ratlosigkeit des Richters, der sich zuerst außer Stande sieht, die drei Ringe voneinander zu unterscheiden und sein vergeblicher Versuch, es doch zu schaffen, stellt die Retardation dar. Die abschließende Lösung ist der Rat des Richters für jeden der drei Söhne, sich so zu verhalten, als sei sein Ring der richtige.
Die Ringparabel ist aber nicht nur der formale Mittelpunkt des Dramas, sie ist auch das inhaltliche Zentrum, so entspricht die Handlung des Stückes der der Ringparabel. Der Streit um die wahre Religion findet sich in dem Streit der drei Brüder wieder, wer denn nun den echten Ring habe. Welche Religion beziehungsweise welcher Ring der richtige ist, ist nicht herauszufinden. Laut Nathans Erzählung (und damit auch nach Lessings Meinung) kommen alle drei Religionen, wie die drei Ringe, vom Vater - also Gott - und sind, als "Gabe Gottes", echt. Ein Streit um den echten Ring ist daher sinnlos und lenkt vom Sinn und Zweck der Religion ab.[10]
Er meint, dass es möglich sei, "daß der Vater nun / Die Tyrranei des einen Rings nicht länger / In seinem Hause dulden wollen"[11],
dass also Gott gewollt habe, dass die drei Religionen sich nicht unterscheiden, was zur Konsequenz hätte, dass alle, die ihre Religion für die einzig wahre halten, Gott zuwider handeln. Wer aber könnte sich schon zutrauen, Dinge zu unterscheiden, die Gott so gemacht hat, dass sie nicht zu unterscheiden sind?
Genau das ist die Aufgabe, die Nathan von Saladin erhalten hat und die, wie Nathan durch die Ringparabel deutlich macht, unlösbar ist. Nathan dreht am Ende seiner Erzählung den Spieß um und fragt Saladin, ob er denn von sich glaube, der weisere Richter zu sein, der die Religionen unterscheiden kann, worauf Saladin entgegnet: "Ich Staub? Ich Nichts / O Gott!"[12].
Saladin wird also, wie die drei Brüder, durch den Richterspruch beziehungsweise Nathans Aussage, erzogen und erkennt die Wahrheit in Nathans Worten.
Letztendlich stellt die Ringparabel den Höhepunkt der Erziehungsarbeit Nathans dar:
Während Nathan in der Vorgeschichte zur Ringparabel Recha, seine Adoptivtochter, von ihrem Wunderglauben heilt und später den Tempelherrn von seinen Vorurteilen, so erzieht Nathan hier den ranghöchsten Moslem in Jerusalem, Sultan Saladin. Auch die Fehler oder die Fragen der zu Erziehenden sind zunächst sehr konkret (Wunderglaube, Vorurteile), später sehr allgemein (Frage nach der wahren Religion) und damit für den "Erzieher" schwerer zu beantworten. Die Aussage, sich immer so zu verhalten, als müsse man durch Menschlichkeit beweisen, dass seine Religion die richtige sei, ist das ultimative Mittel, um Frieden, Menschlichkeit und Toleranz zwischen den Religionen aufzubauen, nachdem vorher zwei andere Lösungswege gescheitert sind: die Lösung des Saladin, der durch Heiratspolitik mit den Christen ein neues, gemischtes Herrscherhaus gründen will und die des Derwischs Al Hafi und des Klosterbruders, die sich beide von der schlechten Welt abkehren, um entweder wie Al Hafi an den Ganges zu gehen ("Am Ganges, / Am Ganges nur gibt’s Menschen."[13])
oder wie der Klosterbruder, der sich am liebsten völlig aus der Welt zurückziehen würde ("Ich mag / Nicht fein sein; mag nicht überreden; mag / Mein Näschen nicht in alles stecken; mag / Mein Händchen nicht in allem haben."[14]).

Betrachtet man die Erziehungsarbeit Nathans insgesamt, so lassen sich vier Ideale, zu denen er erziehen will, erkennen. Nathan (und damit Lessing) setzt sich für Toleranz ein, was in einer Erläuterung Nathans zur Ringparabel deutlich wird: "Wie kann ich meinen Vätern weniger / Als du den deinen glauben? / Oder umgekehrt. - / Kann ich von dir verlangen, daß du deine / Vorfahren Lügen strafst, um meinen nicht / Zu widersprechen?"[15]

Nathan betont also, dass sich alle Religionen auf Geschichte gründen, dass man alle anderen Religionen tolerieren muss, da jeder der Überlieferung seiner Vorfahren am meisten Glauben schenkt und so nie objektiv entscheiden und handeln kann. Nach Nathans Meinung unterscheiden sich die Religionen ohnehin nur in Formalismen, der "Kern" ist immer gleich und von Gott gegeben.
Nathans Handeln entspricht auch dem aufklärerischen Gedanken vom "allgemeinen Menschen", von der "Gleichheit" der Menschen. Durch die Erziehung Rechas, des Tempelherrn und Saladins erzieht er jeweils einen Vertreter der drei Religionen (wenn man Recha als Jüdin zählt), außerdem nimmt er keinerlei Rücksicht auf den sozialen Rang der zu erziehenden Personen. Auffällig an Lessings Drama ist auch, dass das Sprachniveau unabhängig von der sprechenden Person konstant hoch gehalten wird; der Derwisch Al Hafi hat die gleiche Ausdrucksweise und hohe Sprache wie Saladin.
Nathan selbst ist bereits ein Beispiel für einen "allgemeinen Menschen", so spricht Nathan neben Hebräisch Arabisch bzw. Persisch und erwidert auf den Hinweis des Klosterbruders, der ihm Assads Tagebuch bringt "Es ist Arabisch aber, was der Herr / Hineingeschrieben"[16]
"Einerlei! Nur Her! -"[17].
Peter Pütz schreibt hierzu "Die Frage mag naiv klingen (...): Welche Sprache mögen Moslems, Juden und Christen unter sich und miteinander gesprochen haben? Diese Frage ist herkömmlicherweise für Tragödien zumindest irrelevant (...). Daß dies im Lustspiel anders sein kann, zeigt in der Minna von Barnhelm die Figur des radebrechenden Franzosen. (...) Nathan also liest und spricht Arabisch; gilt das aber auch für den Tempelherrn, Recha und die anderen? Wenn also die Frage nach der Verständigungsmöglichkeit im Drama schon einmal aufgeworfen wird, ohne daß eine abschließende Antwort zu finden ist, dann scheint folgende Deutung nicht unzulässig: Daß ausgerechnet an einem Ort mit wahrhaft babylonischer Vielfalt und Verschiedenheit der Sprachen dennoch eine reibungslose Verständigung praktiziert werden kann, ist ein weiterer Beleg dafür, daß selbst Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion dennoch alle an der einen menschlichen Natur und Vernunft teilhaben, und hierzu gehört auch die Fiktion einer gemeinsamen Sprache als eines menschheitsumfassenden Ringes."[18]
Diese Gesellschaftsutopie einer universalen Verbundenheit aller Menschen taucht auch im Schlusstableau wieder auf: Die Christen Recha und Curd von Stauffen sind mit den Muslimen Saladin und Sittah verwandt; Nathan ist gewissermaßen der geistige Vater Rechas.
Ein weiteres sehr wichtiges Ideal Nathans ist die religionsübergeifende Humanität, so läßt Nathan den Richter den Rat geben, jeder möge so handeln, als müsse man durch möglichst menschliches Handeln die Echtheit seiner Religion beweisen, womit er bereits dem kategorischen Imperativ Kants vorgreift (in der "Kritik der reinen Vernunft" von 1781). Humanität ist nach Nathans Ansicht nichts, das den zu Erziehenden von Grund auf beigebracht werden muss, vielmehr besitzt jeder Mensch eine "Grundhumanität"[19],
die je nach Lebenswandel gepflegt oder vernachlässigt wird. ("Ich weiß, wie gute Menschen denken; weiß, / Daß alle Länder gute Menschen tragen"[20])
Nathans Erziehung zur Humanität ist daher eine Art Hilfe zur Selbsthilfe, durch bedingungslose Menschlichkeit gegenüber dem anfangs judenverachtenden Tempelherrn bringt er diesen zunächst aus der Fassung ("Aber, Jude - / Ihr heißet Nathan? - Aber, Nathan - Ihr / Setzt Eure Worte sehr - sehr gut - sehr spitz - / Ich bin betreten"[21]),
woraufhin er zum Freund Nathans wird.
Wie Lessing ist auch Nathan ein Anhänger des Deismus und der Vernunft. Deismus bedeutet, dass Gott die Welt zwar erschaffen und mit vernünftigen Naturgesetzen ausgestattet hat, aber seit der Erschaffung der Welt nicht mehr aktiv in die Welt eingreift.
Ein Beleg in der Ringparabel findet sich in der Tatsache, dass der Vater, also Gott, seinen Kindern die drei Ringe überlässt und daraufhin stirbt, er kann also nicht mehr aktiv in den Streit seiner drei Söhne eingreifen, sie sind auf sich allein gestellt und es gibt keine Möglichkeit, den Vater wieder zum Leben zu erwecken und ihn um Rat zu fragen. Auch in der Exposition des Stückes erzieht Nathan zu Deismus und Vernunft: Recha glaubt anfangs fest, ein Engel habe sie aus dem Feuer gerettet. Er stellt dem Wunderglauben Rechas und Dajas seine Ansicht entgegen, dass bereits alltägliche Dinge als Wunder aufgefasst werden können. Nathan stellt den Wunderglauben als eine sehr bequeme Möglichkeit dar, Dank und Verantwortung zu umgehen, einem Engel kann man schließlich keinen Gegendienst erweisen; ganz im Gegensatz zu einem Menschen, dem man später einen Gegendienst erweisen kann, was Nathan für Recha abschließend noch einmal zusammenfasst: "Begreifst du aber, / Wieviel andächtig schwärmen leichter, als / Gut handeln ist?"[22]
er erzieht sie vom "süße[n] Wahn" zur "süßern Wahrheit".[23]
Lessings Stück "Nathan der Weise" wurde vom Publikum mit sehr unterschiedlichen Reaktionen aufgenommen. Während bei der Uraufführung am 14. März 1783 das Theater bis auf den letzten Platz gefüllt war, blieb schon bei der dritten Aufführung der Ansturm aus. Kritik wurde in Fachkreisen vor allem an der dramatischen Form von Lessings Drama geübt: "Freilich hat das Stück nur wenig theatralisches...".[24]
Erst von der Inszenierung Schillers (Weimar, 1801) geht größere "theatralische Wirkung" aus. Er verändert den "Nathan" beträchtlich, indem er in das Metrum eingreift, gedankliche Passagen streicht und allzu kritische und anstößige Textstellen, wie beispielsweise Nathans Auseinandersetzung mit Rechas Wunderglaube oder Sittahs Kritik am Verhalten der Christen, entschärft. Noch widersprüchlicher wird die im Nathan entwickelte Religionsidee aufgenommen. Während der Meininger Hofprediger Johann Georg Pfranger sogar ein Gegendrama entwirft, weil er sich über die Herabsetzung des Christentums und die Verherrlichung des Judentums entrüstet, sieht Friedrich Schlegel diese Idee der Toleranz durchwegs positiv. Der häufigste Kritikpunkt war allerdings, dass der "Held" des Dramas ein Jude ist. Immanuel Kant soll nach der Lektüre der ersten zehn Druckbögen gesagt haben, er könne keine Helden aus diesem Volk leiden.[25]
Der materialistische Philosoph Eugen Dühring bezeichnete den "Nathan" sogar als ein "plattes Judenstück (...) auf einem sehr niedrigen Geistesniveau".[26]
Antisemitismus war auch 1933 der Grund für das Verschwinden des Dramas von der Bühne und aus dem Schulunterricht. Dabei steht es außer Frage, dass die Aussage des Stückes, Humanität und Toleranz, zu allen Zeiten aktuell war und es auch bleiben wird. Diese Werte haben gerade in den vergangenen Jahren, in denen übertriebener Nationalismus und Intoleranz wieder aufflammten, eine besondere Wichtigkeit erlangt.

Literaturverzeichnis
1. Primärtext
Lessing, Gotthold Ephraim, Nathan der Weise, Reclam Universal Bibliothek Nr. 3[2], Stuttgart 1990.
2. Sekundärliteratur
- Bahners, Klaus; Eversberg, Gerd; Poppe, Reiner (Hgg.), Gotth. E. Lessing, Nathan der Weise, Königs Erläuterungen und Materialien Bd. 10/10a, C. Bange Verlag, Hollfeld 1992.
- Boccaccio, Giovanni, Decameron, Eduard Kaiser Verlag, Klagenfurt / Wien
- Drescher-Ochoa, Heidrun, Kultur der Freiheit. Ein Beitrag zu Lessings Kulturkritik und -philosophie, Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1670, Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main / Berlin / Bern u.a.1998.
- Düffel, Peter von, G.E. Lessing, Nathan der Weise, Erläuterungen und Dokumente, Reclam Universal Bibliothek Nr. 8118, Stuttgart 1998.
- Gehrke, Hans, Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise. Interpretation und unterrichtsbezogene Hinweise, Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 1996.
- Pütz, Peter, Die Leistung der Form, Lessings Dramen, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986.
- Sedding, Gerhard, Nathan der Weise, Lektürehilfen, Klett Nr. 355116, Stuttgart / Düsseldorf/Leipzig 1998.
Fußnoten

[1] Düffel, Peter von, G.E. Lessing, Nathan der Weise, Erläuterungen und Dokumente, Reclam Universal Bibliothek Nr. 8118, Stuttgart 1998, S. 101f.
[2] Vgl. Boccaccio, Giovanni, Decameron, Eduard Kaiser Verlag, Klagenfurt / Wien, S. 25ff
[3] Lessing, Gotthold Ephraim, Nathan der Weise, Reclam Universal Bibliothek Nr. 3[2], Stuttgart 1990, S. 69, ca. Vers 1845f.
[4] Sedding, Gerhard, Nathan der Weise, Lektürehilfen, Klett Nr. 355116, Stuttgart / Düsseldorf/Leipzig 1998, S. 117. Vgl. Gehrke, Hans, Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise. Interpretation und unterrichtsbezogene Hinweise, Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 1996, S. 83.
[5] Lessing, S. 71, ca. Vers 1915ff.
[6] Ebd. S. 75, Vers 2040ff.
[7] Hier ist die Verbindung zu Kants "kategorischem Imperativ" unübersehbar; in der Ringparabel findet sich also eines der Hauptthemen der europäischen Aufklärung.
[8] Vgl. Sedding, S. 23.
[9] Lessing, S. 73, ca. Vers 1963f.
[10] Vgl. Bahners, Klaus; Eversberg, Gerd; Poppe, Reiner (Hgg.), Gotth. E. Lessing, Nathan der Weise, Königs Erläuterungen und Materialien Bd. 10/10a, C. Bange Verlag, Hollfeld 1992, S. 22.
[11] Lessing. S. 75, ca. Vers 2037ff.
[12] Ebd. S. 75, ca. Vers 2056.
[13] Ebd. S. 56, ca. Vers 1491f.
[14] Ebd. S. 88, ca. Vers 2383ff.
[15] Ebd. S. 73f, ca. Vers 1985ff.
[16] Ebd. S. 113, ca. Vers 3115f.
[17] Ebd. S. 113, ca. Vers 3117.
[18] Pütz, Peter, Die Leistung der Form, Lessings Dramen, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, S. 265f.
[19] Vgl. Drescher-Ochoa, Heidrun, Kultur der Freiheit. Ein Beitrag zu Lessings Kulturkritik und -philosophie, Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1670, Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main / Berlin / Bern u.a. 1998, S. 193.
[20] Lessing S. 49, ca. Vers 1273f.
[21] Ebd. S. 48, ca. Vers 1258ff.
[22] Lessing, S. 16, ca. Vers 359ff.
[23] Ebd. S. 10, ca. Vers 162.
[24] Literatur und Theaterzeitung, Berlin 3. Mai 1783, vgl. Sedding S. 122.
[25] Vgl. Sedding, S. 128.
[26] Vgl. Sedding, S. 128.

2009. márc. 30.

Vier Jahreszeiten

Fragen zum Thema:

- Wie ist das Wetter in den verschiedenen Jahreszeiten?
- Was kann man in den verschiedenen Jahreszeiten machen?
- Welche Jahreszeit/en haben Sie am liebsten? Warum?
- Welche Jahreszeit/en mögen Sie nicht? Warum?

Ungarn hat ein kontinentales Klima. Hier gibt es vier Jahreszeiten: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.
Im Frühling ist es am Anfang noch sehr kühl, es regnet viel, aber die Natur erwacht. Es ist wunderbar, wenn die Bäume und Blumen anfangen zu blühen. Die Vögel zwitschern, die Luft riecht nach Blumen. Man bekommt nach dem langen Winter wieder Freude am Leben. Der Monat Mai ist wunderschön. Im Frühling beginnen die Gartenarbeiten und die Arbeit auf den Feldern. Gemüse- und Blumensamen werden ausgesät, Setzlinge werden gepflanzt. Man gräbt, hackt, harkt, jätet Unkraut. Bei schönem Wetter macht man gern Ausflüge, Wanderungen oder Radtouren. Im Frühling wird Ostern gefeiert.
Der Sommer beginnt hier im Juni. Im Sommer ist es natürlich am wärmsten. Es herrscht oft große Trockenheit, obwohl es ab Anfang Juni oft lange regnet. Manchmal sind die Temperaturen über 30 Grad und das kann man nur schwer ertragen. Im Sommer haben die Schüler und Studenten Ferien. Man macht meistens zu dieser Zeit Urlaub. Viele fahren entweder ans Meer oder an einen See, wo sie in der Sonne liegen, baden, rudern und Wassersport treiben können. Im Sommer reifen die Früchte im Garten und die Saat auf den Feldern und die Weizenernte beginnt.
Der Herbst beginnt im September. Das Wetter ist meistens noch angenehm warm, aber die Natur macht sich für den Winter fertig. Viele Vögel (Störche, Schwalben) ziehen nach Süden, wo es warm ist. Die Blätter bekommen Farbe und fallen von den Bäumen. Die Umgebung sieht malerisch aus. Die Schule beginnt, deshalb ist diese Jahreszeit für viele nicht besonders erfreulich. Im Herbst pflückt man Äpfel, dann kommen die Weinlese, Kartoffellese, Maisernte. Im Spätherbst ist das Wetter oft trüb und regnerisch. In der Nacht kommt manchmal schon Frost.
Im Dezember kommt der Winter an. Im Winter ist es kalt. Der erste Schnee fällt. Man kann Schneeball werfen, Schneemann bauen, rodeln und Schlittschuh laufen, aber sich auch viel darüber ärgern, wie matschig die Straßen immer sind. Weihnachten kommt, man bereitet sich auf dieses schöne Fest vor und feiert es im Familienkreis. Man bleibt aber auch gern im warmen Zimmer und beobachtet die schneebedeckte Landschaft. In den Winterferien kann man in die Berge reisen, um dort Ski zu fahren und sich zu entspannen.
 Ich mag den Frühling am meisten. Da belebt sich die Natur wieder. Nach dem kalten Winter werden die Tage immer länger und die Luft wird immer angenehmer. Viele Blumen (Schneeglöckchen, Veilchen, Narzissen und Tulpen) blühen, die meine Lieblingsblumen sind. Auch die Obstbäume sind in voller Blüte. Außerdem habe ich im Frühling Geburtstag. Ich brauche keinen Wintermantel mehr zu tragen. In meiner Freizeit bin ich sehr gern draußen. Ich mache lange Spaziergänge im Wald, genieße die frische Luft, pflücke Frühlingsblumen.
 Ich mag den Sommer. Es ist warm, die Sonne strahlt vom Himmel herab. Alles ist grün, in unserem Garten werden viele Früchte (Erdbeeren, Kirschen, Sauerkirschen, Aprikosen und Pfirsiche) reif. Nicht nur Obst sondern natürlich auch viel Gemüse (Paprika, Tomaten, Gurken) kann ich in dieser Jahreszeit essen. Die Kleidung bedeutet kein Problem, man trägt T-Shirt, kurze Hosen, Badeanzug, Sandalen. Im Sommer haben wir Ferien, das ist also die schönste Jahreszeit des Jahres. Ich kann zu dieser Zeit vieles unternehmen: ich gehe mit meinen Freunden an den Strand, wir machen kleinere Ausflüge oder Radtouren. Oft verbringe ich eine oder zwei Wochen in einem Ferienlager oder bei meinen Großeltern. Auch mit der Familie unternehmen wir eine In- oder Auslandsreise. Da habe ich die Möglichkeit, fremde Städte, unbekannte Landschaften, schöne Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen oder mich einfach nur zu entspannen. Der Sommer ist die Zeit der Erholung.
 Ich mag den Herbst. Obwohl die Tage kürzer werden und die Nächte schon kühl sind, kann der Altweibersommer noch ziemlich heiße Tage mit sich bringen. Die Blätter färben sich bunt. Rot, Braun, Grün und Gelb sind die Farben des Herbstes. Es ist jetzt besonders schön, einen Spaziergang im Wald zu machen. Im Herbst wird der Wein gelesen. Die Weinlese ist meistens ein großes Ereignis, zu dem man alle Verwandten und Freunde einlädt. Im Herbst trägt man Übergangsmäntel, warme Pullover, Westen, leichtere Mützen, Schals, wasserdichte Schuhe.
 Ich mag den Winter. Es wird immer kälter, oft wehen kalte Winde, der Schnee fällt in dicken Flocken. Die schneebedeckte Landschaft finde ich märchenhaft und einfach wunderschön. Ich kann die Freuden des Winters genießen: ich rodele, laufe mit meinen Freunden Schlittschuh oder wir spielen Schneeballschlachten. Jedes Jahr fahre ich mit meinen Mitschülern ins Skilager nach Österreich. / Jedes Jahr fahren wir mit meinen Eltern in die Berge und wir machen Skiurlaub. Die kleinen Vögel finden im Winter keine Nahrung, so füttere ich sie, ich lege Sonnenblumenkerne aufs Fensterbrett. Im Winter feiern wir Weihnachten, das für mich das schönste Fest des Jahres ist.

 Ich mag den Frühling nicht. Im Frühling taut es, die Straßen werden nass und schmutzig. Es regnet viel, oft gibt es sogar Überschwemmungen. Ohne Regenschirm darf man nicht das Haus verlassen, das finde ich schrecklich.
 Ich mag den Sommer nicht. Ich kann die Hitze im Sommer nicht ertragen. Es ist schwül, dass man kaum atmen kann. Mich quält ständiger Durst. Die Sonne glüht, es gibt keinen Regen, es herrscht eine große Dürre. Manchmal hagelt es aber, dann zerstört der Hagel die Saat.
 Ich mag den Herbst nicht. Im Herbst weht der Wind ständig, es regnet viel. Oft ist es neblig. Dichter Nebel behindert den Verkehr. Dieses feuchte Wetter ist schrecklich unangenehm, die Kälte dringt durch die Kleidung. Die Blätter fallen, die Straßen sind voll von braunen, trockenen Blättern. Außerdem beginnt im September die Schule.
 Ich mag den Winter nicht. Es friert immer, man zittert auf der Straße vor Kälte. Es schneit oft, die Züge und Busse haben Verspätung, das Auto rutscht auf der vereisten Fahrbahn. Oft weht der Wind eiskalt und stürmisch, was ich nicht mag. Im Winter müssen wir vor dem Haus den Schnee räumen und fegen. Ich muss warme Kleidungsstücke (Wintermantel, dicke Pullover, Stiefel) tragen.

Verkehr in der Stadt

1. Welche öffentlichen Verkehrsmittel sind in Ihrer Stadt am verbreitetsten?
2. Wie kann man Massenverkehrsmittel in Anspruch nehmen?
3. Wie fährt man mit der U-Bahn?
4. Wann fahren Sie mit einem Taxi?

Zu den öffentlichen Verkehrsmittel zählen wir den Autobus, die Straßenbahn, den O-Bus, die Metro, den Zug, das Schiff und das Flugzeug. In jeder Stadt gibt es Busverkehr. In unserer Stadt gibt es auch einen gutorganisierten Busverkehr, die die nahe liegenden Dörfer mit der Stadt verbindet. / Ich fahre täglich mit dem Bus in die Schule. / Die Busse in Ungarn sind gar nicht umweltfreundlich. Manchmal lässt sich eine richtige Rauchwolke hinter sich, wenn der Bus losfährt.
Die Eisenbahn ist das wichtigste Massenverkehrsmittel. Wenn man mit dem Zug fahren will, braucht man eine Fahrkarte. Am leichtesten bekommt man sie auf den Bahnhöfen. Dort sind die Fahrkartenschalter. Am Schalter braucht man nicht lange zu sprechen. Man sagt meistens: Bitte, einmal, zweiter oder einfach, Budapest. Ich fahre nicht so gern mit einem Personenzug, denn er fährt sehr langsam. Es gibt auch Eilzüge und D-Zügen. Es gibt im Zug verschiedene Abteile, je nach Wunsch kann man in einem Nichtraucherabteil oder in einem für Raucher sitzen. Wenn man Hunger oder Durst hat, kann man beide im Speisewagen stillen. Wenn man Zeit hat, oder aus irgendeinem Grund warten muss, kann man im Wartesaal warten oder ins Bahnhofrestaurant gehen und dort etwas bestellen.
Die Fahrgäste müssen die Fahrscheine im Voraus besorgen. Die Fahrscheine bekommt man in den Tabakgeschäften, in den kleinen Buden an den Straßenecken und in den Haltestellen, Stationen. Der Fahrgast ist verpflichtet, sich einen Fahrschein zu besorgen und nach dem Einsteigen selbst zu entwerten. Zu diesem Zweck hat man gleich am Eingang verschiedene Vorrichtungen. Man steckt den Fahrschein mit dem Pfeil nach vorn hinein und zieht die Taste nach vorn. Der entwertete Fahrschein ist für die betreffende Linie von Endstation bis Endstation.Wenn man regelmäßig fährt, ist es besser und vor allem viel bequemer, eine Monatskarte zu lösen.Für Schüler, Studenten und Rentner gibt es Ermäßigungen. Die Rentner, die älter als 65 Jahre sind, brauchen keine Fahrkarte zu kaufen, sie dürfen nämlich gratis fahren. Manchmal werden die Fahrer kontrolliert. Man muss dem Kontrolleur den entwerteten Fahrschein vorzeigen. Es lohnt sich nicht, schwarzzufahren, denn man muss eine beträchtliche Summe Strafe zahlen.
Will man sein Ziel am schnellsten erreichen, fährt man mit der Metro. In Budapest befindet sich die älteste Metrolinie auf dem europäischen Kontinent. In Budapest gibt es drei Metrolinien. Die U-Bahn hat nur Vorteile. Es ist sehr einfach, damit zu fahren. Die Stationen sind durch Unterführungen zu erreichen, die Züge kommen alle 2-5 Minuten, sie sind bequem, leise, schnell. Am Metroeingang stehen Automaten, wo man seinen Fahrschein entwerten kann.
Das Taxi ist heute ein ziemlich kostspieliges Verkehrsmittel. Ich fahre selten mit dem Taxi. Wenn ich in einer absoluten fremden Stadt ankomme und keine Zeit habe, mein Reiseziel ruhig zu suchen, winke ich eins heran, sage dem Fahrer die Adresse, und er bringt mich hin. Man kann heutzutage ziemlich schnell einen freien Wagen finden. Die Fahrpreise sind haushoch. Der Wagenpark ist in den letzten Jahren viel besser geworden.
 
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